24.02.2012 - 14:47 Uhr

Gefälschte Starbucks-Gutscheine via Facebook

Gefälschte Starbucks-Gutscheine via Facebook (c) Polylooks
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Gefälschte Starbucks-Gutscheine via Facebook (c) Polylooks

 © IDG

Sicherheitsexperten warnen vor gefälschten Starbucks-Gutscheinen, die derzeit über Facebook verbreitet werden. Statt einem leckeren Heißgetränk werden die User in die bittere Schadecode-Falle gelockt...

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Die Sicherheitsexperten von G-Data warnen vor einer neuen Masche der Internet-Kriminellen: Über Facebook werden aktuell angebliche Starbucks-Gutscheine in Höhe von 100 US-Dollar verbreitet. Die Facebook-Nutzer werden im Rahmen der weltweiten Kampagne in englischer Sprache dazu aufgefordert, eine Nachricht auf ihrer Facebook-Pinnwand einzustellen und auf den "Gefällt mir"-Button zu klicken. Nach einem Klick auf den Button werden die User über mehrere Websites weitergeleitet und es öffnet sich ein Fenster, in dem der User darüber informiert wird, dass er zu den heutigen Gewinnern zähle. Dieser Text erscheint in der Sprache des jeweiligen Users.

In dem Popup finden sich dann keinerlei Hinweise mehr über den angeblichen Starbucks-Gutschein. Stattdessen soll sich der User im Pop-Up für einen angeblichen Gewinn entscheiden. Zu den Gewinnen zählen neben iPads auch Bargeld. Um Druck aufzubauen, erscheint auch ein Countdown, der den User auffordert, sich schnell vor Ablauf des Countdowns für einen Gewinn zu entscheiden.

G-Data warnt: "Wird einer der vermeintlichen Gewinne ausgewählt, landet der ahnungslose Nutzer auf einer Quiz- oder Spiele-Webseite und wird dort aufgefordert seine persönlichen Daten anzugeben. Nach den Analysen der G Data SecurityLabs enthalten einige dieser Seiten Javaskript-Code, der Internetnutzer auf Seiten umleitet, auf denen beliebiger Schadcode enthalten ist oder Phishing-Formulare."

G Data gibt Anwendern folgende Sicherheitstipps, um sich vor solchen und ähnlichen Angriffen zu schützen:

* Benutzen Sie eine aktuelle und umfassende Sicherheitslösung mit einem Virenscanner, Firewall, Web- und Echtzeitschutz. Ein Spam-Filter, als Schutz vor ungewollten Spam-Mails ist ebenfalls sinnvoll.

* Persönliche Daten sollten auf keiner Webseite angegeben werden. Kriminelle nutzen diese für weitere Betrügereien oder verkaufen sie im Untergrund.

* Links und Dateianhänge in E-Mails sollten nicht unbedacht angeklickt werden. Die Dateien oder die Webseite könnten mit Schadcode verseucht sein. Wenn eine Nachricht eines Freundes merkwürdig erscheint, sollten Anwender sich rückversichern, ob die Mail echt ist.

* Anwender sollten nicht gleichzeitig surfen, wenn sie bei Diensten, wie sozialen Netzwerken angemeldet sind. Cyber-Betrüger könnten die Sitzung manipulieren.

* Nach der Nutzung von Diensten, wie sozialen Netzwerken sollten sich Anwender immer abmelden. Dies gilt auch dann, wenn ein öffentlicher Computer, z.B. in einer Bibliothek genutzt wird.

* Nutzer, die Opfer von Kampagnen wie diesen werden und die gefälschten Nachrichten auf ihrer Pinnwand verbreitet haben, sollten diese umgehend löschen. Ansonsten könnten die Freunde auch auf die Masche hereinfallen.

Quelle: www.pcwelt.de
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