13.03.2012 - 16:29 Uhr

Facebook & Co sind gefährlicher als Porno-Seiten

Facebook & Co sind gefährlicher als Porno-Seiten (c)
Polylooks
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Facebook & Co sind gefährlicher als Porno-Seiten (c) Polylooks

 © IDG

Die Sicherheitsexperten von Kaspersky Lab warnen vor sozialen Netzwerken. Über Facebook und Konsorten würden nämlich mehr Schadprogramme verbreitet als durch den klassischen Verbreitungsweg Porno-Webseiten.

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Dass Menschen viel Zeit in sozialen Netzwerken wie Facebook verbringen, nutzen Cyberkriminelle gezielt aus. Die Masche ist dabei einfach, Angreifer platzieren gezielt schädliche Links bei Facebook & Co., die Nutzer auf verseuchte Webseiten locken sollen. Laut einer aktuellen Statistik von Kaspersky Lab steht bereits mehr als jeder fünfte schädliche Link in einem sozialen Netzwerk.

Um genau zu sein: 21 Prozent aller schädlichen Links fanden die Kaspersky-Experten in sozialen Netzwerken, allen voran Facebook und dessen russischen Klon VKontakte. Zum Vergleich: Auf Porno-Seiten lagen im Jahr 2011 „nur" 14 Prozent der schädlichen Links.

Den unrühmlichen ersten Platz in der Kategorie der meisten schädlichen Links nehmen Videosites wie YouTube ein. Jeder dritte schädliche Link (31 Prozent) taucht laut Kaspersky unter einem Videobeitrag auf. Immer noch ein wichtiger Verbreitungsweg für schädliche Links sind auch Suchmaschinen. Manipulierte Ergebnisse bei Google und anderen Suchmaschinen sind für 22 Prozent aller schädlichen Links verantwortlich.

Marco Preuß, Senior Virus Analyst bei Kaspersky Lab, erklärt: „ Cyberkriminelle versuchen schnellstmöglich Profit zu machen. Hierzu bedienen sie sich beliebter Plattformen wie Sozialen Netzwerken, um entsprechende Infizierungsraten für ihre Schädlinge – meist Trojaner – zu erhalten.“

Quelle: www.pcwelt.de
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