Der Mitbegründer des Erfolgsunternehmens Apple, Steve Wozniak, sieht in der Auslagerung persönlicher Daten in die Datenwolke auch große Risiken.
Der neben Steve Jobs für den Erfolg von Apple verantwortliche
Steve Wozniak rechnet für die kommenden Jahre mit Problemen, die
sich aus der Speicherung persönlicher Daten in der Cloud ergeben.
Der Hauptgrund für seine Bedenken liegt in der Tatsache, dass den
Nutzern die Kontrolle über ihre hochgeladenen Dokumente entzogen
und automatisch an den Betreiber der Datenwolke übergeben wird.
Der Nutzer gehe bei Cloud-Diensten oft fälschlicherweise
davon aus, dass sich die Daten trotzdem noch auf dem eigenen
Rechner und damit in Sicherheit befänden. Tatsächlich jedoch lägen
die Dateien auf entfernten Server-Farmen im Internet, eine
Wiederherstellung verläuft oft schwierig oder ließe sich teilweise
gar nicht realisieren.
Gestern auf dem PC – heute in der Cloud - Google Drive & Co.
Die Auslagerung persönlicher Daten in die Cloud ist derzeit
ein wichtiger Trend in der IT-Branche. Die Dokumente, Fotos und
Musikstücke wandern bei diesem Vorgang in die Datenwolke des
jeweiligen Anbieters und befinden sich mitunter nicht mehr auf dem
heimischen Rechner. Damit stehen die Dateien zwar an jedem Ort der
Welt und auf unterschiedlichen Geräten zur Verfügung, trotzdem sei
diese Entwicklung mit einem zunehmenden Kontrollverlust verbunden,
den Wozniak als Albtraum bezeichnet.