Nokias MWC-Überraschung setzt auf das Symbian Belle OS und verfügt über einen Kamera-Sensor mit 41 Megapixeln.
Im Rahmen seiner heutigen MWC-Pressekonferenz in Barcelona
sorgte der finnische Handy-Hersteller Nokia für eine Überraschung.
Nach einem mysteriösen Teaser vor wenigen Tagen wurde das neue
Smartphone 808 PureView enthüllt. Das Gerät verfügt über einen
Einkern-Prozessor mit 1,3 GigaHertz, 512 MegaByte RAM und ein
4-Zoll-AMOLED-Display, das sich unter einer gebogenen
Gorilla-Glas-Scheibe verbirgt.
Obwohl sich Nokias Kooperation mit Microsofts
Windows-Phone-Betriebssystem in den vergangenen Monaten als Erfolg
entpuppt hat, setzt das Unternehmen beim 808 PureView auf das
hauseigene OS Symbian Belle, welches gerade bei Hobby-Fotografen
großen Anklang findet. Genau an die richtet sich auch Nokias
neuestes Smartphone. An der Rückseite findet sich eine hochwertige
Carl-Zeiss-Linse, die Videoaufnahmen in 1080p und Fotos mit satten
38 Megapixeln ermöglicht.
Mit dieser gigantischen Auflösung will Nokia nicht etwa den internen Speicher nach nur drei Bildern füllen, sondern das Zoomen ohne Qualitätsverlust ermöglichen. Der perfekte Bildausschnitt kann so auch nach dreimaligem Heranzoomen ohne Abstriche gefunden werden. Das Abschneiden von überflüssigen Rändern soll damit der Vergangenheit angehören.
Auch in puncto Sound weiß das 808 PureView zu überzeugen. Im
Smartphone kommt Nokias Rich Recording Technologie zum Einsatz, die
Sound-Aufnahmen in CD-Qualität ermöglichen soll. Zum Probehören
setzt Nokia auf eine Dolby-Kopfhörer-Technologie, die Surround
Sound generiert. Selbst antesten können europäische
Foto-Enthusiasten das 808 PureView ab dem zweiten Quartal 2012.
Dann erscheint das Smartphone zum Preis von 450 Euro.