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Die stecken was weg: Outdoor-Handys

27.04.2011 - 09:00 Uhr
Die stecken was weg: Outdoor-Handys
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Die stecken was weg: Outdoor-Handys

Outdoor-Handys sind optimal für all diejenigen, die einen robusten mobilen Begleiter benötigen: von Skiurlaub bis Badespaß sollen sie gegen alle Widrigkeiten geschützt sein. Inzwischen gibt es unter den Outdoor-Handys eine große Vielfalt. Die reicht vom Smartphone bis zum Mobiltelefon im Vollschutz.

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Motorola Defy

Von vorne betrachtet ist das Motorola Defy ein Smartphone mit großem Touchscreen und scheint wenig Outdoor-Talente zu besitzen, denn Touchscreen und Robustheit sind nicht gerade zwei Dinge, die zusammenzupassen scheinen. Und doch bringt Motorola mit dem Defy genau jene beiden zusammen, denn die Rückseite des Handys ist gummiert, das Gehäuse ist ordentlich verschraubt und alle Schnittstellen besitzen eine Gummiabdeckung. Damit ist das Handy unempfindlich gegen Staub und Spritzwasser und eigentlich recht solide. Hinzu kommt eine Multimedia-Ausstattung die begeistert. Es findet sich eine 5-Megapixel-Kamera sowie eine zweite VGA-Kamera, WLAN und UMTS sowie ein UKW-Radio und als Betriebssystem Android 2.1. Der Preis für dieses ‚Smartoutdoorphone‘ liegt zurzeit bei um die 280 Euro.

Samsung B2710 'x-treme Edition'

Schon rein äußerlich das Samsung B2710 ein klassisches Outdoor-Handy mit seinem Barrenformat und dem dicken Gummimantel. Mit Staub, Displaykratzern und einem kurzen Tauchgang bis zu einem Meter Wassertiefe hat es keine Probleme und trägt daher zu Recht den Beinamen ‚x-treme‘. Außerdem ist es auch ansonsten noch ganz anständig ausgestattet mit UMTS, 2-Megapixel-Kamera und microSD-Kartenslot. Für die mobile Navigation findet sich GPS mit an Bord, ein digitaler Kompass und Google Maps. Weitere typische Ausstattungsmerkmale für ein Outdoor-Handy wären die integrierte Taschenlampen-Funktion und ein UKW-Radio. Der aktuelle Preis für das Samsung B2710 liegt bei um die 110 Euro. Wem das zu teuer ist, der sollte einen Blick auf das Vorgängermodell Samsung B2100 werfen, das um die Hälfte günstiger zu haben ist.

Swissvoice SV29

Wer hat’s erfunden? Die Schweizer. Nun, natürlich nicht das Outdoor-Handy, aber eben dieses knallrote Outdoor-Handy mit Solarelement. Das Swissvoice SV29 ist ein stabiles Mobiltelefon mit roter Gummierung, welche das Handy gegen Stöße und Schläge schützt und dessen Menü-Button das Schweizer Kreuz ziert. Gegen Spritzwasser ist das Swissvoice SV29 zudem ebenfalls immun. Zum Baden in einen Gebirgssee sollte man es aber nicht mitnehmen. Dafür bekommt ihm die Höhensonne gut, denn das Solarelement auf der Rückseite schafft mit einer Stunde Sonneneinstrahlung an die 15 Minuten Gesprächsdauer. Die sonstige Ausstattung ist typisch für ein schlichtes Outdoor-Handy: Dualband, TFT-Farbdisplay, FM-Radio, LED-Taschenlampe und einfache Organizer-Funktionen. Diese Ausstattung schlägt mit insgesamt knapp 90 Euro zu Buche und ist auch außerhalb der Schweiz erhältlich.

Simvalley XT-520 Sun

Vor Swissvoice hat man auch bei Simvalley bereits auf ein Solarelement bei einem Outdoor-Handy gesetzt. Diese umweltfreundliche Technik, sein Handy auch ohne Strom aus der Steckdose aufladen zu können, verrät bereits der Zusatz ‚Sun‘ beim neuen XT-520. Auch eine farbenfrohe Schutzfassung ist bei diesem Modell zu finden, die allerdings als besonderer Clou abnehmbar ist und das Handy somit in ein äußerlich ganz normales Barrenhandy verwandelt. Mit seiner gelben Schale soll das Handy Stürze aus bis zu zwei Metern Höhe überstehen und gegen Staub und Spritzwasser geschützt sein. Mit um die 70 Euro ist es zudem ein sehr günstiges Outdoor-Handy. Dafür gibt es aber auch keine hochgezüchteten Multimedia-Funktionen sondern nur die schlichte Ausstattung eines Dualband-Basishandys, bei welchem bereits ein UKW-Radio und eine LED-Taschenlampe als erwähnenswerte Zusatzfunktion erwähnt werden müssen.

Sonim XP3300 Force

Sonim ist wohl der unbestrittene Outdoor-Handy-Hersteller schlechthin. Die Geräte aus dieser Mobiltelefonschmiede versprechen nicht nur praktisch ‚unkaputtbar‘ zu sein, sie sind es auch. Dem neusten Ableger, dem Sonim XP3300 Force, können weder Temperaturen zwischen minus 22 und plus 55 Grad etwas ausmachen noch Stürze aus zwei Metern Höhe oder ein Tauchgang bis zu zwei Metern Tiefe. Das Handy ist aus einer speziell verarbeiteten Oberschale, besitzt eine effektive Gummierung und ein Display aus Corning-Gorilla-Glas. Über Staub, Schmutz oder Spritzwasser kann so ein Gerät wirklich nur noch lachen. Hinzu kommt eine ordentliche Ausstattung wie eine 2-Megapixel-Kamera, ein Music-Player und UKW-Radio sowie ein microSD-Kartenslot. Das Sonim XP3300 Force funkt in vier GSM-Netzen und bietet natürlich GPS. Sonim ist von der Verarbeitung seines eigenen Handys im übrigens selbst so sehr überzeugt, dass jedes Gerät mit 3 Jahren Garantie kommt. Dafür muss man für dieses extreme Outdoor-Handy aber auch um die 370 Euro hinblättern.

Quelle: freenet.de
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