Blitzer-App: Die besten Anwendungen für unterwegs

Lassen Sie sich nicht erwischen: Die besten Blitzer-Apps im Überblick
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Lassen Sie sich nicht erwischen: Die besten Blitzer-Apps im Überblick

Blitzer-App: Gut, wenn Sie sich in unbekannten Städten auf den Verkehr konzentrieren können und das Smartphone Sie rechtzeitig vor Radarfallen warnt. Inzwischen gibt es eine ganze Reihe dieser kleinen Software-Helfer. Wir zeigen die acht besten!

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Update vom 20.09.2012

Verkehrspolitiker von Union und FDP wollen einem Zeitungsbericht zufolge das Verbot von Blitzerwarngeräten teilweise kippen. Wie die "Saarbrücker Zeitung" berichtet, sollen Navigationssysteme oder Handysoftware künftig verraten dürfen, wo Autofahrer mit einem Blitzer rechnen müssen. Einen entsprechenden Antrag wolle die Union in den Bundestag einbringen.

Thomas Jarzombek (CDU), Mitglied im Verkehrsausschuss des Bundestags, sagte der Zeitung, es solle "zwischen Verkehrssicherheit und Abzocke eine Grenze" gezogen werden. Feste Blitzer seien an Unfallschwerpunkten installiert. "Da ist es sinnvoll, wenn möglichst viele Menschen, auch Ortsunkundige, auf diese Gefahrenstelle hingewiesen werden", sagte Jarzombek.

Der verkehrpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Oliver Luksic, sagte "das strikte Verbot von Radarwarnern in Navigationsgeräten" sei "nicht mehr zeitgemäß". Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) müsse bei der Reform des Verkehrssünderregisters in Flensburg die Regelung "auf den Prüfstand stellen".

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In dem Entwurf des Antrags der Unionsfraktion heißt es nach Angaben der Zeitung, Navigationsgeräte sollten künftig in einer Zone "von etwa 500 Metern" vor Blitzanlagen warnen dürfen. "Damit wird der jeweilige Bereich, in dem der Fahrzeugführer besonders vorsichtig fährt, erweitert", wird daraus zitiert. In Deutschland gibt es schätzungsweise rund 3800 fest installierte Blitzer.

Es gibt viele Strecken, vor allem die zahllosen Autobahn-Kilometer, auf denen die Warnung durch freundliche Mitbürger, nicht möglich sind. Findige Zeitgenossen, die gerne mal zu schnell unterwegs sind, greifen daher zur technischen Lösung und zu Highend-Warnsystemen für Blitzer, die eine ganze Stange Geld kosten und natürlich nicht legal sind.

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Blitzer-Apps sind hingegen noch eine juristische Grauzone. Verboten ist nämlich die Mitführung eines Gerätes, das Radarkontrollen anzeigt. Ein Smartphone ist aber in erster Linie ein Mobiltelefon. Das Gerät selbst ist somit nicht verboten. Die Frage bleibt, wie es mit den Apps aussieht.

Der Kauf und Besitz von Blitzer-Apps ist auf alle Fälle nicht verboten. Zudem dürfte es schwer fallen, bei einer Kontrolle zu beweisen, dass ein entsprechendes App genutzt wurde. Höchstens für die Nutzung des Handys allgemein könnte der Fahrer natürlich bestraft werden.

Wer ganz sicher gehen will und nicht alleine fährt, der kann das Smartphone aber auch seinem Beifahrer in die Hand drücken. Wer kann schon sagen, wofür der Beifahrer während der Fahrt sein Handy genutzt hat? Denn SMS schreiben oder im sozialen Netzwerk abhängen ist für den Beifahrer während der Fahrt natürlich nicht verboten.

Dennoch: Wer wirklich sicher gehen will, dass er keinen Ärger bekommt, für den bleibt am Ende nur die sicherste und einfachste Methode, um Blitzern zu entgehen. Das Tempolimit nicht überschreiten und niemals bei Rot über eine Ampel fahren - auch wenn es eigentlich erst Dunkelgelb war...

Hier die besten Apps im Überblick:

  • Anwendung: iSpeedCam/DE
    System: iOS
    Preis: 1,59 Euro/2,39 Euro
    Die Blitzer-App iSpeedCam warnt vor Blitzern, egal ob stationär oder mobil. Es ertönt ein akustisches Warnsignal, wenn man sich einem Blitzer nähert. Im App Store findet sich auch eine Version mit weltweiter Blitzer-Datenbank für 2,39 Euro.

  •  Anwendung: Blitzer App
    System: iOS
    Preis: kostenlos
    Dieser GPS-Blitzerwarner gibt 30 Sekunden vor einem Blitzer auf der Strecke ein akustisches und ein optisches Signal von sich. Im System erfasst sind stationäre und wenn gemeldet auch mobile Blitzer.

  • Anwendung: POI-Warner PRO/LITE
    System: iOS
    Preis: 4,99 Euro/kostenlos
    Der POI-Warner zeigt Blitzer als ‚Points of Interest‘ an und beinhaltet in der kostenpflichtigen Variante stationäre und mobile Blitzer, die stets auf dem aktuellen Stand gehalten werden. Wer auf mobile Blitzer verzichten kann, der kann die kostenlose LITE-Version nutzen.

  • Anwendung: RadAlert
    System: Android/iOS
    Preis: kostenlos
    RadAlert warnt über GPS-Ortung vor Blitzern. Der eigene Standort wird mit bekannten Blitzern abgeglichen. Das System beinhaltet auch mobile Blitzer, wenn diese von Nutzern der App gemeldet wurden. Das geht einfach per Tastendruck.

  • Anwendung: Trapster
    System: Android/iOS
    Preis: kostenlos
    Die Blitzer-App Trapster zeigt stationäre und mobile Blitzer an, welche sich in Fahrtrichtung befinden. Die mobilen Blitzer werden von Nutzern ans System gemeldet. Hier ist die App immer so aktuell wie die Nutzer eifrig Blitzer melden.

  • Anwendung: Radardroid Lite/Pro
    System: Android
    Preis: 3,99 Euro/kostenlos
    Die Datenbank von Radardroid beinhaltet stationäre und mobile Blitzer. Die Warnung vor der Radarfalle erfolgt durch eine Einblendung auf dem Display sowie durch ein akustisches Warnsignal. Die Pro-Version von Radardroid zeichnet sich in erster Linie durch das Fehlen von Werbung aus. Außerdem gibt es einige Zusatzeinstellungen unter anderem für das Warnsignal.

Quelle: freenet.de
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